Kreisschülerrat Harburg

Mobbing

Nach aktuellen, bundesweiten Untersuchungen befinden sich in vielen Schulklassen Mädchen und Jungen, die über einen längeren Zeitraum von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern gehänselt, bedroht oder auf andere Weise gedemütigt werden. In diesem Fall spricht man von Mobbing.

Länger andauerndes Mobbing macht krank sowie geht es auf die psychische. Um Mobbingopfern zu helfen, bedarf es der Unterstützung von außen, seitens Dritter, um ihre Situation zu bewältigen. Der Kreisschülerrat Harburg verfolgt mit ihrem Anti-Mobbing-Projekt „Halt Stopp!“ folgende Ziele:

  • Bewahrung eines guten Schulklimas
  • Entwicklung der Lebens- und Sozialkompetenz der Schüler und Schülerinnen
  • Hilfen für die Mobbingbeteiligten (Betroffener, Mobber, Mitläufer)

Aus unserer Verantwortung als Schülergemeinschaft für die Schülerinnen und Schüler des des Landkreises Harburg wollen wir zusammen dafür Sorge tragen, dass Mobbing so selten wie möglich geschieht (Prävention), so früh wie möglich erkannt wird (Identifikation) und bei der Konfliktlösung (Intervention) so wenig wie möglich falsch gemacht wird.

Hierzu ist es für Lehrer, Schüler und Eltern wichtig,

  • Mobbing von anderen Gewaltformen unterscheiden zu können
  • Mobbing als Gruppenereignis mit vielen Beteiligten verstehen zu lernen
  • Die Anzeichen erkennen zu lernen, die Mobbing bei den „Opfern“ zeigen kann
  • Die „Opfer“ verstehen zu lernen, die sich oft nicht an Erwachsene wenden
  • Welche Maßnahmen die Schulen bei Mobbing vorsieht
  • Wie Eltern betroffene Kinder unterstützen können.

 

Mobbing bedeutet, dass ein Mitschüler wiederholt, über eine längere Zeit und systematisch den negativen Handlungen von einem oder mehreren Tätern ausgesetzt ist und von diesen gedemütigt oder schikaniert wird. Es besteht dabei stets ein Ungleichgewicht der Kräfte zwischen Opfern und dem Täter (oder der Tätergruppe), das sich auf körperliche oder psychische Stärke beziehen kann. Der Kreisschülerrat will regelmäßig Schulungen des Kollegiums sowie die Schüler- und Klassensprecher bezüglich des Anti-Mobbingprojekt durchführen.

Der Kreisschülerrat unterminnt Präventive Maßnahmen. Mobbing zum Thema machen für Schüler und Schülerinnen, Eltern und Lehrer. Dabei versuchen wir Sensibilisieren, Aufklärungsarbeit über Mobbing. Dabei gehen wir folgen fragen ein:

  • Was ist Mobbing?
  • Welche Folgen hat Mobbing?
  • Klassenregeln/Schulregeln gegen Mobbing (Klare Vereinbarungen aufstellen, klare Positionierung)
  • Ansprechpersonen/Anlaufstellen an werben (die man diskret und unauffällig kontaktieren kann)
  • Maßnahmen zur Förderung der Klassengemeinschaft
  • Maßnahmen zur Ich-Stärkung
  • Zwergenolympiade („Nur gemeinsam sind wir stark“)
  • Schulvereinbarung (für Schüler, Lehrer und Eltern verpflichtend, dann in modifizierter)
  • Verantwortungsvoller Umgang mit Medien, gegen Cybermobbing
  • Für Drogen- und Suchtpräventionsprogramm werben
  • Streitschlichterprogramm (Schulmediation) ausbauen und

Der Kreisschülerrat will mit den Projekten und Workshops das Mobbing bekämpfen. Leider kann niemand Mobbing komplett verhindern. Aber wir als Kreisschülerrat wollen den Mobbing verhindern.

Ansprechpartner: